Nachhaltigkeit an der FES

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Umweltschutz und Klimawandel sind in aller Munde. Die „Fridays for Future“-Bewegung, Greta Thunberg, UN-Klimagipfel. Auch wir an der Friedrich Ebert Schule  setzen uns mit den Themen auseinander.

Welchen Beitrag können wir im Alltag leisten, um zur lebenswerten Erhaltung unseres Planeten beizutragen?

Nach den Sommerferien haben sich einige engagierte Schülerinnen und Schüler aus dem Jahrgang 8 über das Thema Plastikmüll, Recycling und Müllvermeidung informiert. Um einen ersten Schritt zur nachhaltigen Schule zu machen, wurden alle fünften Klassen, sowie andere interessierte Klassen und Lehrerinnen und Lehrer aufgefordert, sich weiterzubilden. Eine Aktionswoche zum Trennen von Plastikmüll wurde ausgerufen. Es gab eine Informationsübersicht, einen kurzen Dokumentarfilm* und Abbildungen zur richtigen   Mülltrennung für die Klassenräume. Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a übernahmen die Verantwortung für die Informationsveranstaltungen in den 5er- und 6er-Klassen im Forum.

Am 20.09.2019, dem Tag des globalen Klimastreiks mit Millionen Teilnehmern in etwa 160 Ländern setzten wir vor Ort an der FES ein Zeichen und begannen unsere „Plastik-Challenge“. 18 teilnehmende Klassen aus allen Jahrgangsstufen und die Lehrerinnen und Lehrer schärften eine Woche lang ihren Blick für das Entsorgen von Müll. In den Klassenräumen und im Lehrerzimmer wurde genau darauf geachtet, ob der Verpackungsmüll auch tatsächlich im gelben Sack landete. Täglich kontrollierten Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs, ob die Mülltrennung richtig erfolgte. Dabei ging es nicht um die Menge an Müll, sondern um das richtige Entsorgen. Wer richtig trennte, bekam Punkte.

Am Ende der „Challenge“ am 27.9. kamen drei prall gefüllte gelbe Säcke zusammen. Dieser Müll konnte nun sinnvoll über die gelbe Tonne entsorgt werden.

Die Aktionswoche hat uns ins Bewusstsein gerufen, wie wir mit dem Müll, den wir verursachen, umgehen können. Anstatt ihn achtlos wegzuwerfen, können wir dafür sorgen, dass damit etwas Sinnvolles geschieht und so viel Material wie möglich recycelt werden kann. Unsere Aktion war ein voller Erfolg. Die Klassen geben weiterhin ihr Bestes, Müll richtig zu trennen.

Die neun erfolgreichsten Klassen der „Challenge“ wurden mit nachhaltig verpackten Süßigkeiten aus dem Unverpackt-Laden belohnt. Der Förderverein der FES hat die Aktion hier finanziell unterstützt und diese Art der Belohnung möglich gemacht – herzlichen Dank!

Unsere Plastik-Aktionswoche war ein erster Schritt. Wir bedanken und bei allen, die mitgemacht haben. Und wir freuen uns über alle, die sich uns auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit im Alltag anschließen.

*Link zur Dokumentation:  https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/wie-kommt-unser-plastikmuell-ins-meer-100.html

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Wir retten die Welt

Einige Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte der Projektgruppe „Nachhaltige Friedrich-Ebert-Schule“ haben sich im Rahmen der NRW Schul-Kinowochen den Film „2040 – Wir retten die Welt“ im Cinenova Kino in Köln angeschaut. Der Förderverein hat uns wieder tatkräftig unterstützt und den Kinoeintritt finanziert – ganz herzlichen Dank!

    Im Film begibt sich er der australische Filmemacher Damon Gameau „… auf eine Reise um die Welt auf der Suche nach Antworten (…). Und er findet dabei zahlreiche erstaunliche Ansätze und bereits verfügbare Lösungen. Bis 2040 könnte das Zusammenleben auf der Erde nachhaltig verbessert werden, wenn Haushalte ihre eigene Energie herstellen, wenn der Autoverkehr durch Sharing-Modelle und selbstfahrende Autos ersetzt und Platz für Parkanlagen und Urban Gardening frei wird. Die Landwirtschaft könnte mit neuen Methoden einen erheblichen Beitrag leisten und den CO2-Spiegel in der Atmosphäre senken und auch im Meer könnten wir der akuten Bedrohung entgegenwirken.“1

Wir waren alle von dem Film begeistert. Er macht Mut und motiviert uns mit unserem Projekt „Nachhaltige Friedrich-Ebert-Schule“ weiterzumachen. Kleine Schritte können große Dinge in Gang bringen.

   „Wir müssen nur bereit sein, jetzt gemeinsam für eine bessere Welt zu arbeiten und neue Wege einzuschlagen. Mit verantwortungsvollem Handeln können wir eine lebenswertere Welt erschaffen.“2

1,2 Quelle: https://www.universumfilm.de/filme/153990.html

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