Herkunftssprachlicher Unterricht

Der herkunftssprachliche Unterricht ist ein freiwilliges Angebot des Landes NRW für mehrsprachig aufwachsende Schülerinnen und Schüler. Die Herkunftssprache (oft auch Familiensprache) ist von besonderer Bedeutung für die Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler und deren Lernausgangslage. Die gelebte Mehrsprachigkeit wird im Rhein-Erft-Kreis aktuell in 10 Herkunftssprachen in Wort und Schrift gezielt gefördert. Im Sinne einer Gesamtsprachenkompetenz stellt der HSU eine herausragende Ergänzung zum Aufbau bildungssprachlicher Fertigkeiten des Deutschen sowie weiterer Fremdsprachen dar.
Nach regelmäßigem Besuch des herkunftssprachlichen Unterrichts legen Schülerinnen und Schüler am Ende der Sekundarstufe I eine Prüfung ab. Diese besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil und bewertet sprachliche wie soziokulturelle Fähigkeiten, die im Unterricht erworben wurden. Eine mindestens gute Leistung in der Sprachprüfung kann eine mangelhafte Leistung in einer Fremdsprache ausgleichen.
Die Koordinationsstelle aller Herkunftssprachen ist die Friedrich-Ebert-Realschule.
Für Fragen zum Thema HSU wenden Sie sich bitte an:
Herrn Y. Ilhan
E-Mail: hsu-rhein-erft-kreis@realschule-huerth.de
Hier finden Sie eine Zusammenstellung der Schulen an denen HSU stattfindet.

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